Erforderliche Urkunden

Für die Eintragung des Sterbefalles in das Sterbebuch sollten folgende
Unterlagen vorgelegt werden:
  • Todesbescheinigung eines Arztes
  • Personalausweis des Anzeigenden
  • Geburtsurkunde des Verstorbenen
  • Meldebescheinigung des Verstorbenen
  • Bei Verheirateten, Verwitweten oder Geschiedenen ein Auszug aus dem Familienbuch vom Standesamt des Wohnortes.
    Das Familienbuch beim Standesamt ist nicht zu verwechseln mit dem Stammbuch der Familie, das die Eheleute in ihrem Besitz haben. Dieses kann aber zur Eintragung des Sterbefalles mit vorgelegt werden. Im Zweifelsfall folgende Urkunden mitbringen: Heiratsurkunde, bei Witwen oder Witwern die Sterbeurkunde des verstorbenen Partners, bei Geschiedenen das Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk. 
  • Die Vorlage dieser Urkunden ist nicht erforderlich, wenn die entsprechenden Personenstandbücher beim Standesamt geführt werden.

In Ausnahmefällen kann die Vorlage weiterer Urkunden notwendig sein. Gerne beraten wir Sie auch dazu.


Art und Ort der Bestattung richten sich zunächst nach dem Willen des Verstorbenen.


Hat der Verstorbene Wünsche in dieser Hinsicht geäußert, so vertraut er in der Regel darauf, dass seine Angehörigen seinen Willen erfüllen werden. Rechtlich bindend sind getroffene Anordnungen jedoch nur dann, wenn sie als formgerechter letzter Wille verfasst wurden.

Fehlt es an einer Willensäußerung des Verstorbenen, so sind die Angehörigen berechtigt, über die Art und den Ort der Bestattung und die Einzelheiten zu deren Gestaltung zu entscheiden. Dabei geht der Wille des überlebenden Ehegatten vor dem aller Verwandten.

Hinterlässt der Verstorbene keinen Ehegatten, so geht der Wille der Kinder oder ihrer Ehegatten dem der übrigen Verwandten vor, der Wille näherer Verwandter dem der entfernteren Verwandten oder des Verlobten.
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